UDS Unfalldatenspeicher

Blackbox im Fahrzeug

Wir untersützen Sie bei:

Inbetriebnahme und Einstellung:
– Installation
– CAN-Konfiguration
– Funktionstest

grafische Darstellung der Ereignisse:
– Radumfangsgeschwindigkeit (geglättet),
– zurückgelegte Wegstrecke,
– Statuseingänge (z. B. Bremslicht, Blinker, Zündung etc.).

Information für Gutachter / Versicherungen:
– Dargestellt werden alle Rohdaten:
– Längs-, Quer- und Vertikalbeschleunigung,
– Radumfangsgeschwindigkeit,
– Winkelgeschwindigkeiten,
– Status (Bremse, Blinker, Licht, Zündung…),
– Im Aufzeichnungszeitraum zurückgelegte Wegstrecke.

 

Fahrstilauswertung und -analyse
Entlastung des Fahrers/Unternehmers
Dokumentation der Nutzung von Sondersignalen
Höhere Sicherheit und Effizienz im Fuhrpark (Präventionseffekt)
Rekonstruktion von Unfällen und Ursachen für Fahrzeugschäden

Der UDS-AT misst Beschleunigungen und Drehungen dreidimensional und erfasst Statussignale der Fahrzeugelektronik, z. B. Geschwindigkeit, Bremse, Beleuchtung, Hupe und Blinker.
Treten während der Fahrt mit einem Fahrzeug spezielle Fahrsituationen auf (z. B. heftige Beschleunigung, abruptes Bremsen oder Schleudern), werden diese Ereignisse im UDS-AT gespeichert.

Durch den Einsatz modernster 3D Sensorik mit hoher Auflösung und Genauigkeit bildet der UDS-AT die Basis für eine präzise und vollständige Unfallrekonstruktion.

 

 

Übersteigt der Triggerwert eine Schwelle, werden die Daten dauerhaft gespeichert, sonst werden sie fortlaufend überschrieben (Ringspeicher).

Zusätzlich zu den Ereignissen speichert der UDS-AT Statistikdaten. Diese geben Auskunft über Zündungswechsel, Schwere der Ereignisse, Tastenbetätigungen, Parkrempler, etc.
Diese Daten können dazu genutzt werden, Erhebungen durchzuführen, wie die Fahrer mit den Fahrzeugen umgehen, also eine Fahrerbewertung zu erstellen. Außerdem kann überprüft werden, wann bestimmte Ereignisse geschehen sind, z. B. Schäden am Fahrzeug entstanden sind. Fuhrparkleiter können auf diese Art gezielt Sicherheitstrainings oder Schulungen für die Mitarbeiter einrichten und die Ausfall- und Fuhrparksicherheit erhöhen.

 

Beispiel:

Automatische Speicherung:
Der UDS-AT ermittelt konstant einen Wert, der die Schwere eines Ereignisses anhand der Eingangssignale und Messwerte ausdrückt.
Dieser Wert wird mittels einer Formel bestimmt, die z.B. die Querbeschleunigungen stärker berücksichtigt, Beschleunigungen nach oben und unten,
z.B. eine holprige Straße, hingegen weniger. Alle aufgenommenen Messwerte gehen in die Berechnung ein. Wird die Bewertungsschwelle überschritten,
speichert der UDS-AT ein Ereignis ab.

 

Manuelle Speicherung (Fahrer entscheidet):
Passiert ein Ereignis, bei dem versichert werden soll, dass der UDS AT es speichert, kann dieses per Druck auf die UDS Taste aufgewertet werden. Über die UDS Taste werden fünf Ereignisse gespeichert. Wird die Taste erneut gedrückt, wird das jeweils älteste überschrieben.

 

Der UDS-AT speichert alle Sensordaten und Statussignale des Fahrzeugs wie z.B. Geschwindig- keit,  Bremsbetätigung, Blinker oder Blaulicht und Martinshorn 30 s vor und 15 s nach einem Ereignis.

 

 

Quelle: Kienzle Argo